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Nachdem morgen Teil 1 des Fußbodenaufbaus, die Schüttung, kommt, muss heute das ganze Haus leergeräumt werden. Dazu war es aber auch notwendig, alle Türen und Fenster im Keller einzuhängen. Eine Arbeit, die ich nicht alleine bewältigen könnte. Hier half mir wieder einmal kurzfristig Andi aus der Klemme. Zuvor räumten wir aber noch das OG und das EG auf. Sämtliches Werkzeug, Baumaterial und Müll musste ja  raus.

Heute gab es auch eine positive Überraschung. Eigentlich war das Korrigieren unserer Terrassentür auf nächste Woche verschoben worden. Auf dem Weg zur Baustelle erfuhr ich aber durch ein Telefonat mit unserem Fensterverkäufer, dass der Monteur es überraschend heute gemacht hat und das alles gut gelaufen wäre – ohne Beschädigungen. Tatsächlich war sie sauber und exakt auf die richtige Höhe gebracht worden. Warum nicht gleich so. Eine gewisse Erleichterung tat sich auf, denn nach der gestrigen Besprechung hatte ich irgendwie ein schlechtes Gefühl bei der Sache. So können morgen die Estricher exakt an die Tür hinarbeiten. Perfekt.
Außerdem konnten so Andi und ich auch den Türkontakt in der Hebeschiebetür wieder neu montieren und testen.

Morgen muss ich dann um 06:45 Uhr auf der Baustelle sein, damit ev. noch etwaige Fragen geklärt werden können.

Kachelofenbau Teil 2

Nachdem ich in der Früh der erste und einzige auf der Baustelle war, kontrollierte ich zuerst meine Duschrinnen und machte dort noch kleinere feinere Nachjustierungen, bevor ich sie fixierte.
In der Zwischenzeit kamen die Hafner und legten so gegen 10:00 Uhr los. Die hatten eine sehr flottes Tempo. Ich konnte gar nicht so schnell schauen und ein Zug nach dem Anderen wuchs in die Höhe. Sehr interessant! Zu Mittag konnten wir ihn schon einheizen. Gut, es steht jetzt einmal nur das innere Gerüst, aber wir können heizen und das Haus entsprechend temperieren und trocknen. Den Rest würde er erst nach dem Estrich fertigstellen.

Eigentlich war auch geplant, dass wir heute die Terrassentür rausreißen und tiefer setzten. Der Fensterverkäufer kam zwar vorbei, aber leider konnte er über das lange Wochenende die Stockaufdoppelung nicht auftreiben. Jetzt wird es noch einmal komplizierter, denn übermorgen kommt die Schüttung und die Tür werden sie jetzt erst nächste Woche (Mo oder Di)  tiefer setzten. Irgendwie wirkten die beiden Fenstermonteure etwas ratlos, aber sie werden es trotzdem hinbekommen müssen!

Meine zweite Tagesleistung war das Fertigstellen der Staubsaugerinstallation – die Zuleitungen zu den zwei Kehrdosen wurden erfolgreich installiert. Dank Gerald, der mir mit fehlenden Rohrteilen aushalf.

Für Morgen bleibt jetzt noch das Einhängen von Türen und Fenster im Keller, sowie das Rausräumen aller Gegenstände aus dem Haus. Wenn ich Glück habe, hilft mir Andi dabei.

Kachelofenbau Teil 1

Heute hat unser Hafner mit dem Bau des Ofens begonnen. Leider war ich nicht auf der Baustelle und so konnte ich mir den Fortschritt auch erst am Abend ansehen. Ganz schön weit gekommen. Bilder sagen ja manchmal mehr als Worte:

Am Vormittag starteten wir gleich mit dem Wäscheschacht. Die Montage mit den Winkeleisen stellte sich als gute Idee heraus. Es gab hier keine weiteren Probleme. Die detaillierte Ausführung des Schachtes wird auf später verschoben. Hier werden sicher noch einige Überlegungen hinsichtlich Verkleidung und Einwurftüren notwendig werden.

Während ich mit der Staubsaugeranalge weiter machte, kümmerte sich Birgit im Keller um das Entfernen der Aussteifungseisen bei den Kellertüren, das Reinigen der Kellerfenster, damit diese in der kommenden Woche eingehängt werden können und entfernte wieder größere Schutthäufen aus dem Haus. Dazwischen musste sie immer wieder zu mir eilen, da ich manchmal mehr als zwei Hände für diverse Arbeiten benötigte. Abgesehen davon, dass wir ein gutes-zusammenarbeitendes Team sind, machte das Arbeiten heute auch wieder richtig Spaß, da wir angenehmes Wetter hatten und die Arbeiten erfolgreich ohne große Probleme voran schritten. Lediglich die Winterzeit (Umstellung war heute Nacht) ist nicht Arbeitsfreundlich. Jetzt wird es schon gegen 17:00 Uhr finster – grausam.

Am Ende des Tages konnten wir um 18:30 Uhr sagen, Wochenendaufgabenstellungen erfolgreich erfüllt. Juhuu, morgen haben wir einen Feiertag.

(rechts im Eck geht es ins EG)

Provisorische Haustür

Wie üblich begann der Tag gleich mit ein paar Problemen. Zuerst wollte ich am Vormittag die Duschrinnen im Hauptbad und im Gästebad montieren. Dabei stellte ich im OG fest, dass ich ein Problem mit dem Gefälle bekomme. Der Höhenunterschied zwischen Rinnenabfluss und Abflussanschlussstelle schien ansteigend zu sein. So musste ich die notwendigen Rohrleitungen schnell besorgen, damit ich das Gefälle im zusammengebauten Zustand genau ermitteln konnte. Diese Besorgungen erledigte mein Vati mit Birgit.
In der Zwischenzeit suchte ich die vermeintlichen 10/8 er Staffel für den Haustüreinbau. Hier stellte ich fest, dass ich nur 5/8 er hatte. Ich musste aber über den Türrahmen 33cm in der Breite auffüllen. Noch ein Problem. Wo bekomme ich jetzt schnell noch die notwendigen 10er Staffel her und wie transportiere ich sie?

Wie angekündigt wollte uns heute Engelbert beim Einbau der provisorischen Haustür helfen, die mir mein Nachbar bei seiner Baustelle (Polizeikommando Graz) organisierte. Als ich Engelbert mein Problem schilderte, übernahm er gleich das Besorgen der notwendigen Holzstaffel und kam mit seiner ganzen Ausrüstung, samt Hänger, auf die Baustelle. Das restliche Zusammenzimmern des Türstockes war somit eine leichte Übung und mit Engelbert waren wir in kurzer Zeit fertig. Was mit Engelberts Hilfe in knapp 1 1/2 Stunden erledigt war, wäre sonst sicher eine Aufgabe für einen halben Tag gewesen. Ich hätte zuerst lange gegrübelt und sicher umständlich und mit fehlendem professionellem Werkzeug, lange für das gleiche Ergebnis gebraucht. Herzlichen Dank für deinen Einsatz.

Als ich die Abflussrohre genau abgeschnitten und zusammengebaut hatte, konnte ich mit ein wenig Trickserei auch ein ausreichendes Gefälle herstellen. Obwohl wir jetzt im OG einen Fußbodenaufbau haben, der um 1 cm höher, als ursprünglich geplant, ist, musste ich das Duschrinnengefälle von 3 auf 2% zurücknehmen, sonst wäre es sich nicht ausgegangen. Aber Ende gut, alles gut.
Nachdem alle zwei Rinnen einmal provisorisch eingebaut waren, konnte ich auch noch mit der Installation der Staubsaugerbodenleitungen und der dazugehörigen Steuerleitungen im OG beginnen. Hier wurde ich auch noch fast fertig.

Birgit hat heute neben wichtigen Einkaufsfahrten noch sämtliche Deckendurchbrüche mit XPS und Montageschaum geschlossen. Somit kann keine Schüttung mehr in den Keller durchfallen :-) Neben diversen Hilfestellungen hat sie abschließend auch noch die Haustür eingeschäumt.

Am Ende des Tages konnten wir durchaus eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Hoffentlich gelingt morgen auch alles so gut.

Es geht auch ohne Bauherr

Heut habe ich einmal einen Bürotag eingelegt.

Die Elektriker bereiten auf der Baustelle alles vor, damit der Stromanschluss ins Haus verlegt werden kann. Weiters werden bereits ein paar Steckdosen montiert, damit nicht mehr überall Verlängerungskabel herumliegen. Jedenfalls machen sie es so weit fertig, dass die Schüttung kommen kann.

Nachdem die Schüttung für den Estrich heute in einer Woche kommen wird, nimmt sich mein Hafner auch vor, nach dem Feiertag den Grundofen mit seinen Zügen zu setzten. Dann sollte bald ein Einheizen möglich sein. Daher bringt er heute auch alle Teile (Ofen, Schamottsteine, Ytong, …) auf die Baustelle. Es war geplant, dass er heute auch den Sockel gleich setzt, aber scheinbar ist es sich doch nicht ausgegangen.

Eigentlich hätte heute mein Vati seinen Gips loswerden sollen. Leider kam es wieder einmal anders. Der Knochen ist noch zu wenig verheilt. 4 weitere Wochen Gehgips kommen dazu. Schade. Ich glaube, wir beide hatten uns schon wieder auf einen gemeinsamen Einsatz auf der Baustelle gefreut. Aber es wird auch in einem Monat noch genug geben, dass wir zu zweit erledigen werden können. Gute Besserung!

Dieser unglückliche Umstand zwingt mich leider wieder zu einer kleineren Umorganisation. Ich wollte mit meinem Vati endlich die provisorische Haustür montieren, aber jetzt muss ich mir eine andere professionelle Hilfe auftreiben. Ich musste nicht lange suchen. Mein Arbeitskollege, Engelbert, war gleich bereit, mir diesen Gefallen zu machen. Schließlich hat er entsprechend praktisches Wissen, handwerkliches Geschick und viel notwendiges Werkzeug. Das wird eine rasche Einbauaktion.

Somit sind die Arbeitspakete für das lange Wochenende bereits fixiert. Dabei ist  alles zu erledigen, damit für die Schüttung alles fertig ist. Birgits und mein Ziel wird es sein, in zwei Tagen alles zu schaffen, damit wir am Montag (Feiertag) einen freien Tag mit Kathrin verbringen können. Das Wetter soll außerdem auch schön und warm sein.

Mit neuem Material ging es heute gleich wieder weiter. Ich war inzwischen im EG angelangt. Denn Küchen und Essbereich konnte ich ja gestern Abend noch erledigen. Es werden immer mehr Schläuche und das Gehen wird immer schwieriger. Jetzt gilt es auch aufzupassen, dass für den Staubsauger an den entsprechenden Stellen die “Schlauchkeuzungen” nicht zu hoch werden.

Am mittleren Vormittag bekam ich dann Besuch von unserem Estrichleger. Eine kurze Verschnaufpause für mich, die sich aber als Problempause herausstellte. Im Zuge des Erstellens eines neuen Meterrisses, gingen wir auch gleich diverse technische Punkte durch. Dabei stellten wir fest, dass im OG der Fußboden um 1cm höher sein muss, sonst würde dies wiederum bei der Stiege fehlen. In diesem Fall kein Nachteil, denn auf Grund der vielen Leitungen brauche ich eh eine höhere Schüttung und bringe so auch noch 2 cm Steinwolltrittschalldämmung unter.

Aber im EG kam es dann ganz dick. Unser Schmuckstück, die 3 m Hebeschiebetür, ist um 4 cm zu hoch eingebaut. Der Sinn einer solchen Tür ist ja ein bodengleicher Einbau mit dem Fußboden im Innenraum und nun soll hier plötzlich eine 4 cm hohe Stufe auf die Terrasse sein. Das kann es ja nicht sein! Scheinbar haben die Fenstermonteure den Fußbodenaufbau (22 cm) auf der Außenseite gemessen, denn dort stimmt es, aber auf der Innenseite ist das Profil eben um 4 cm höher. Schöner

Mist. Schließlich ist die Tür ja bereits fix fertig eingebaut und eingeputzt.
Nach einigen Überlegungen und Telefonaten war klar, sie muss raus und tiefer gesetzt werden. Und das schleunigst schnell, denn in 1 Woche kommt die Schüttung. Der Termin wurde auch gleich fixiert, auf nächsten Mittwoch. Der Ärger wurde langsam weniger.
Ein weiterer Punkt, der im Zuge der Estrichbesprechung entdeckt wurde, ist die

Tatsache, dass im EG die 1. Stufe ins OG (sie sollte eigentlich gänzlich im Estrich verschwinden) zu hoch für einen Estrichüberzug ist. Hier gibt es nun die Möglichkeit die Stufe abzustemmen, oder später mit einer hässlichen Dehnfuge im Fliesenboden leben zu müssen. Das Gleiche galt auch für die letzte Stufe von beiden Stiegen. Zum Glück hatte unser Elektriker seinen Schremmhammer dabei. Nur ich hatte eigentlich keine Zeit dafür, da ich beim Niederschießen der Leitungen eh schon hinten nach war. Ein Anruf  bei Andi hat bereits die Rettung  bedeutet. Er half mir wieder einmal schnell und erfolgreich aus der Patsche. Danke!

Die Elektroinstallation wurde aber in Summe total unterbewertet. Auch am 2. Tag wurden wir nicht fertig. Es gingen uns sogar die Hiltinägel für den Schussapparat aus – 1500 Schuss waren somit in den Böden verteilt. Die letzten Befestigungen musste  ich mit der Hand erledigen. Meine letzten Kräfte verwendete ich heute für das Betonieren des Kellerschachtes, in dem später einmal unsere Rückstauklappe zugänglich sein wird. Unterm Strich war das heute aber trotzdem ein erfolgreicher Tag. Nicht auszudenken, wenn ich den groben Fehler mit unserer Terrassentür erst nach dem Estrich festgestellt hätte.

Morgen würde der Elektriker den Rest machen, damit ich in den nächsten Tagen den Strom in den Keller umleiten lassen kann. Außerdem soll morgen auch der Hafner mit dem Liefern der Kachelofenbauteile beginnen. Die Schüttung für den Estrich wurde für morgen in einer Woche (Fr 5.11.2010) fixiert. Davor will der Hafner noch den Ofen soweit setzten, dass ich ihn heizen kann. Klingt sehr vielversprechen.

So geschafft wie nach diesen zwei Tagen war ich schon lange nicht mehr. Es könnte aber auch die fortgeschrittene Bauphase sein, die an meiner gesamten Konstitution nagt. Irgendwann werden eben alle Reserven aufgebraucht sein. Ein Lichtblick ist aber bereits zu sehen. In einem guten Monat wird das Ärgste vorbei sein. Das kommende lange Wochenende wird von offenen feinen Vorbereitungsarbeiten für

die Schüttung belegt sein (Duschrinnen einbauen, Staubsaugerbodenleitungen montieren, prov. Haustür einbauen, Deckenaussparungen schließen, …).

Zeitsprung

Viel Zeit ist vergangen und es ist viel passiert. Leider konnte ich in den letzten 4 Wochen das Tagebuch nicht aktuell halten. Es gab extrem viel zu tun und der Zeitdruck bei den einzelnen Arbeitsschritten war äußerst hoch. So merkt man erst, wie wichtig manche Helfer sind. Nämlich dann, wenn sie plötzlich nicht mehr in gewohnter Selbstverständlichkeit da bzw. abrufbar sind.
Um den aktuellen Stand wieder herzustellen mache ich einen kleinen Zeitsprung. Die vielen Details und Bilder werden in den nächsten Tagen/Wochen noch nachgeführt werden.

Aber wie ist jetzt der Stand?

Fensterbänke sind montiert, der Innenputz ist fertig. Die Fenster sind noch nicht vollständig montiert. Dafür starten wir heute mit der Elektroinstallation.

Unser Elektriker kam mit seiner ganzen Mannschaft (3 Mann). Ich wurde als 4. Helfer zum Niederschießen der Leerverrohrungen eingeteilt. Diese Arbeit machte

zuerst einen leichten Anschein, erwies sich aber über mehrere Stunden als durchaus anstrengend. Besonders nervend war der Umstand, dass nicht jeder Schuss gehalten hat. Irgendwie haben wir einen schwierigen Beton. Die Nägel brachen immer wieder aus dem Beton aus, oder haben sich verbogen. Am Ende des Tages waren 800 Meter Leerverrohrungen auf den Böden verlegt und uns ist teilweise das Material

ausgegangen. Gegen 18:30 Uhr war auch ich vom ständigen Herumknien am Boden so geschafft, dass ich Schluss machte. Schließlich geht es morgen ja weiter.

Dank eines Fliegerkollegen (Walter) und eines freundlichen Monteurs der Pichler Werke, wurde heute auch das Zuleitungskabel für den Hausanschluss vorbeigebracht. Ein einfacher und unbürokratischer Weg ist manchmal Gold wert.

Danke an die beiden Stromhelfer! So ist es möglich, dass heute und morgen mein Elektriker im Haus alles für das Umschließen des Baustroms erledigen kann. Und wieder konnte wertvolle Zeit gespart und der Arbeitsablauf optimiert werden.

Aufräumen für Elektriker

So begeistert wir vom Innenputz sind, es gibt auch Schattenseiten. Es ist ziemlich viel Schutt im Haus zurückgeblieben. Da es sich um keine Firmenbaustelle gehandelt hat, müssen wir die Überreste vom Innenputz selbst raus räumen. Und das war kein kleiner Haufen! Leider muss das jetzt aber schnell passieren, denn morgen startet der Elektriker. Gut das heute Feiertag ist und ich am Wochenende Ingo dazu gewinnen konnte, uns zu helfen. Dieser Putzschutt ist nämlich wesentlich kompakter und daher schwerer als Ziegelschutt und daher eindeutig zu schwer für Birgit.

Birgit und ich haben bereits gestern mit dem Zusammenräumen begonnen und ich habe auch mit der Schalung für den Kellerschacht (Rückstauklappe) angefangen. Trotzdem waren heute Birgit und Ingo fast den ganzen Tag damit beschäftigt, den Schutt aus dem Haus raus zu bekommen. Danke für deine Hilfe. So konnte ich noch das Loch im Bereich des Baustromkastens graben, damit wir den Strom diese Woche in das Haus legen und die Telekomleerverrohrung zusammenmuffen können. Weiters blieb mir dadurch auch noch genug Zeit, den zuvor angesprochenen Schacht zu flämmen und noch andere kleinere Baumängel nach zu flämmen.

Dank Ingos Hilfe konnten wir wieder einmal eine Arbeit knapp, aber rechtzeitig fertigstellen und liegen wieder im Zeitplan. Das ist in Anbetracht der fortgeschrittenen Jahreszeit enorm wichtig, denn die Heizung muss so bald wie möglich in Betrieb gehen und das ist eben erst nach der Bodenelektrik und dem Estrich möglich. Jetzt muss alles nach Plan und in zeitlich rascher Abfolge ablaufen.

Der Rasen wird angelegt

Zeitlich sind wir jetzt leider ziemlich spät dran, aber leider lies das Wetter seit unserem ersten geplanten Anlauf keine Möglichkeit zu, es erneut zu probieren. Trotzdem versuchen wir, unter der Mithilfe meines Arbeitskollegen Ulf, unseren Öki, den Rasen doch noch anzulegen. Wettermäßig haben wir wieder einen schönen und warmen Tag erwischt. Rechen, Rasensamen, Streuwagen und Walze waren bereit und Ulf brachte die Fräse mit. Ulf wurde seinem Namen gerecht, denn er hat so ziemlich jedes Werkzeug und immer in einer exklusiven und hochwertigen Ausführung.
Ulf hat tatsächlich nur ca. 2 Stunden gebraucht und der ganze Garten war umgepflügt. Hätte ich mir nicht gedacht. Birgit und ich haben hinter ihm etwas gleichgerecht und ein paar Steine entfernt. Abschließend wollten wir noch den Samen mit dem Streuwagerl aufbringen. Hier stellte sich heraus, dass durch das Fräsen, der Boden extrem weich war und man beim Gehen sehr tief einsank. Es taten sich Zweifel auf, ob es klug war, gleich am selben Tag zu säen. Eigentlich wusste ich, dass man ein paar Tage warten sollte, aber das konnten wir leider nicht, denn für die nächsten Tage war feuchtes, regnerisches Wetter angesagt. Also mussten wir den Samen in die Erde bringen. Am Ende sah der Garten aber aus wie eine Mondlandschaft, voller Löcher und Vertiefungen vom Gehen. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Wir befürchteten, dass uns diese Vertiefungen bleiben würden. Daher nahm sich Birgit der Arbeit an, hinten nach noch einmal mit dem Rechen nachzuarbeiten und die Löcher wieder einigermaßen mit Gefühl auszugleichen und erneut mit der Walze den Boden zu festigen. Sie war damit die kommenden zwei Tage (in Summe 6,5 Stunden!) beschäftigt und anschließend ziemlich K.O., da dieses Einrechen und Walzen auf ihre zarten Oberarme ging. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Super Einsatz. Jetzt müssen wir nur mehr hoffen, dass auch noch eine warme und feuchte Wetterphase kommt und der Rasensamen austreibt.

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