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Wie bereits erwähnt, konnte er leider nicht pünktlich starten. Weiter ging es ähnlich mit der Pechsträhne.

Am Donnerstag (7.10.) konnte er normal arbeiten. Hier musste er aber feststellen, dass die Art und Weise, wie unsere Fenster innen abgedichtet worden sind, für ihn äußerst schlecht war. Die Dichtmasse schließt am Fensterstock an und verdeckt so die äußerste Kante des Stockes. Mehr noch, diese Anschlussstelle verläuft nicht gerade entlang der Kante, sonder in verwellter Linie. So hat er keine Anhaltslinie, um die APUs (Anputzleisten) gerade und in gleichen Abständen zu den Fensterflügeln zu montieren. Hier gibt es nur eine Möglichkeit, es muss händisch eine Anhaltslinie, ein Riss, aufgebracht werden. Also hatten wir am Wochenende doch etwas zu tun.

Am Freitag war dann am Nachmittag plötzlich Stromausfall. Die Fehlerquelle konnte nicht gefunden werden. Es schien, als ob alle Sicherungen in Ordnung waren. Teilweise habe ich sie sicherheitshalber getauscht, aber ohne Erfolg. Es fehlte scheinbar eine Phase. Zum Glück konnte mir wieder Walter über Umwege weiterhelfen. Er organisierte den örtlichen Stördienst, der auf diesem Wege unbürokratisch und rasch erschien. Dieser stellte dann fest, dass die Steckerbeschriftungen vertauscht waren. Somit war die Putzmaschine nicht an der 25A Absicherung, sondern an der 16A Sicherung angehängt. Peinlich. Dadurch hat er auch wieder einen 1/4 Tag verloren.

Am Montag musste er kurzfristig auf eine andere Baustelle. Am Dienstag ging es im gleichen Ton weiter. Ohne Vorwarnung viel am Nachmittag das Ortswasser aus. Das hatte Folgen, denn das Material in der Mischmaschine wurde hart und er musste es händisch ausräumen und putzen. Wieder ging viel Zeit verloren.

Am Mittwoch kam es noch schlimmer. In der Früh, auf dem Weg zu unserer Baustelle, streikte plötzlich sein Firmenbus. Turboschaden. 1/2 Tag verloren. Zum Glück konnte er mit dem Auto seiner Freundin kommen, sonst wäre auch der Nachmittag verloren gewesen. Bei der Heimfahrt scherzte er noch, dass es jetzt passen würde, wenn morgen auch dieses Auto eine Panne hätte.

Und genau so kam es. Auf dem Weg zu uns,……eh schon wissen. Panne und 1/2 Tag Verlust. Somit war die Woche fast vorbei und ein Ende meines Innenputzes nicht in Sicht.

Der Rest verlief zum Glück dann fast ohne weitere Komplikationen. Lediglich die Lieferung des Kalk-Zementputzes für unser Bad kam nicht auf die Baustelle. So musste er die Säcke selbst beim Lieferanten holen und verlor abermals unnötig Zeit. So dauerte es schließlich bis Freitag den 22.10., wo mein Innenputz endlich fertig war.

Damit tat sich ein komplett neues Raumgefühl auf. Endlich waren die roten Wände verschwunden und irgendwie wirkte alles noch größer. Aber es war enorm viel Wasser im Innenraum. Geschätzte 6,5 m³ Wasser verteilt auf 3 Ebenen. Jetzt heißt es viel Lüften und hoffentlich bald auch heizen (Kachelofen).

Am Wochenende bleibt nun einmal Zeit, wieder einmal am Flugplatz vorbei zu schauen und vielleicht ein Luftbild zu schießen.

Gestern konnte ich nach dem Arbeiten in 4 Stunden noch ein paar Kleinigkeiten erledigen. So habe ich ein letzten Mal die Fensterkontakte geprüft, die Fensterabdichtungen kontrolliert und nachgebessert und im Keller noch ein wenig “Zugeschmissen”.

Heute legte ich einen ganzen Arbeitstag auf der Baustelle ein, damit sich alles ohne Stress ausgeht. Das Wetter war mies, kalt und abwechselnd Nieselregen und Regen.
Zuerst habe ich das KG fertig gemacht und alle restlichen Löcher zugeschmissen. Anschließend wurden alle drei Geschoße aufgeräumt, damit der Putzer überall gut arbeiten kann. Als letzter Schritt ist es auch notwendig, dass im OG die zwei Entlüftungsleitungen auf das Dach durchgebrochen, montiert und in den jeweiligen Räumen wieder zugeschmissen werden. Leider habe ich dafür heute nicht das richtige Wetter, denn es hat dauernd etwas genieselt oder sogar geregnet. Das wiederum hieß, dass am Dach 2 bis 3 cm Wasser stand. Ich musste aber heute diese Entlüftungsleitungen ins Freie leiten, denn morgen würde ja der Innenputzer beginnen und der Dachdecker kommt diese Durchbrüche sauber abdichten. So versuchte ich zwischendurch immer wieder das Dach durch Abkehren vom Wasser zu befreien. Mein 1. Versuch scheiterte durch wieder einsetzenden Regen. Daraufhin zimmerte ich einmal den Schacht für den einen Entlüftungsstrang, der in der Ecke des Daches war.
Zu Mittag halfen mir meine Eltern, die Elektroleitungen mit einer Maßstabsleiste zu fotografieren. So würde ein späteres Auffinden der Dosen und Leitungen immer möglich sein. Hier war mehr Zeit notwendig als vermutet (2-3 Stunden).
Danach machte ich erneut einen Anlauf, das Dach von Wasser zu befreien. Es gelang, aber auch diese Arbeit war sehr langwierig und kraftraubend. Ich hatte bestimmt 3 Stunden damit zu tun, das Dach abzukehren, die zwei Lüftungsleitungen durchzubrechen, zu montieren, provisorisch abzudichten und den Schacht zu montieren.

Am Ende des Tages, um 20:00 Uhr, war ich ziemlich fertig, durchnässt und kräftemäßig total K.O. Ich habe heute zwar alles im letzten Moment geschafft, aber zu Hause angekommen, fiel ich mit mehr als 38°C Fieber ins Bett und schlief um 21:00 Uhr wie ein Murmeltier im Winterschlaf.

Morgen legt der Innenputzer los.

Fenstermontage Teil x

Und wieder einmal haben wir die Fenstermonteure zu Besuch. Arbeiten kann man das ja nicht unbedingt nennen. Zumindest sind sie noch rechtzeitig gekommen, denn diese Woche (eigentlich morgen) soll es mit dem Innenputz losgehen. Dazu ist es unbedingt notwendig, dass die Bauanschlußfuge bei den Fenstern innen diffusionsdicht abgeschlossen wird. In unserem Fall ist dies das Aufbringen einer Dichtmasse auf den Weichzellenschaum, der wiederum für die wind- und regendichte Abdichtung sorgt. Überraschenderweise waren sie mit dieser Arbeit schneller fertig als ich angenommen hätte. So konnten sie heute auch noch die drei großen herumliegenden Raffstores montieren. Hier war vor allem der letzte 3 m -Raffstore (Windfang OG) eine Herausforderung. Dabei war es notwendig, dass ich mithalf. Zuerst brachten sie ihn auf die Terrasse des OG. Von dort zogen wir ihn mit Gurten auf das oberste Dach, um ihn von dort wieder mit den Gurten auf der anderen Seite abzuseilen. Es war zugegebenermaßen ein guter Plan und so war auch der letzte große Raffstore schnell und sauber montiert.

Birgit kümmerte sich heute um das Isolieren des Kamins. An den Stellen, wo er an eine Mauer angrenzte, bzw. an den Deckendurchbrüchen wurde die Übergangsfuge mit Steinwolle ausgekleidet. Abschließend kontrollierte sie noch einmal das ganze Haus, wo Schaum oder Feutigkeitssperrschichten zum Wegschneiden waren.

Neben der Kontrolle und Hilfe bei den Fenstermonteuren, war ich wieder mit dem Zuschmeißen von Mauerlöchern und Schlitzen beschäftigt. Heute konnte ich das EG für fertig erklären und sogar noch einen Teil im Keller erledigen.
Neben einer Besprechung mit dem Dachdecker, konnte ich auch noch Aufräumarbeiten und andere kleinere Arbeiten verrichten. Irgendwie schaffen wir es nicht, dass die obersten Decken regendicht sind. Inzwischen gibt es fast nur mehr die Möglichkeit, dass bei Regen über das Mauerwerk der Attika  Wasser unter die Dampfsperre gelangt und so den Weg ins Hausinnere findet. Hier haben wir leider verabsäumt, die Attika rechtzeitig vor Regen zu schützen, sodass jetzt diese Ziegelreihen ziemlich nass und wasserdurchtränkt sind. Spätestens, wenn wir die endgültige Dachhaut oben haben, sollte auch dieses Problem vom Tisch sein.

Eigentlich wäre ja morgen der Putzer gekommen. Ich wäre gerade um 1 bis 2 Tage nicht fertig geworden. In diesem Fall habe ich aber Glück im Unglück, denn der Helfer meines Putzers ist letzte Woche von der Leiter gefallen und so eine Woche ausgefallen. Jetzt musste er seine letzte Baustelle alleine fertig machen und kann daher bei mir erst am Donnerstag beginnen. So ist es auch mir möglich, alle Arbeiten noch rechtzeitig zu erledigen.

Birgit und ich starteten auch heute, Sonntag, sehr früh um 08:30 Uhr. Nicht gerade einladendes, feuchtes und kühles Wetter, aber wir müssen unsere Arbeiten noch bis Dienstag erledigen.
Ich begann gleich mit der Fensterbankmontage. Hier blühte mir ja Schlimmes. Wir hatten ja leichtfertig die schönere, 3 cm starken Granitstärke gewählt. Leider haben wir aber zu spät bemerkt, dass wir teilweise weniger Platz zwischen Fensterbankfräskante der Fenster und Parapethöhe hatten. Als ich das Mitte dieser Woche feststellte, war es bereits zu spät. Die Fensterbänke waren bereits zugeschnitten und heute musste ich dies ausbaden. Bereits das erste Bankerl im Schrankraum hatte keinen Platz. So musste ich bereits zum Stemmeisen greifen, was meiner Stimmung bei Arbeitsstart nicht gerade gut tat. Zum Glück ging es in Kathrins Zimmer in der Folge besser voran. Hier waren nur kleinere Korrekturen mit dem Hammer notwendig und meine Stimmung besserte sich. Vor allem konnte ich bis jetzt alle Bankerl mit Thermomörte/Flexkleber montieren, was mir besser zusagte als die Montage mit einem 2K Montageschaum. Heute musste ich auch feststellen, dass bei Kathrins Terrassentür, wie auch im Bad, bei den flachen Bodenschwellen ebenfalls innen, wie auch außen Korrekturstemmarbeiten notwendig werden würden, da hier im Moment kein Platz für ein schönes Trittbrett aus Holz oder Ähnlichem sein würde. Ein kleiner Denkfehler beim Mauern der Parapethöhe. Wird sich aber später einmal korrigieren lassen.
Im Großen und Ganzen ging die Fensterbankmontage also besser voran als befürchtet. Lediglich im Esseckbereich waren größere Stemmarbeiten notwendig. Aber mit der Unterstützung von Birgit konnte ich auch dieses Fenster zähneknirschend erledigen. Der Rest verlief problemlos. Sogar das gefürchtete Eckfenster im Büro konnte ich super montieren. Eine fast perfekt unsichtbare Fuge blieb im Eck übrig. Damit bin ich sehr zufrieden.
Abschließend konnte ich noch ein paar ergänzende Elektroarbeiten machen (Stemmen und Verlegen von Leitungen). Schließlich überprüfte ich heute auch sämtliche Alarmkontakte auf ihre korrekte Funktion. Keine Beanstandungen – Dank des perfekten Monteurs Andi. Am Abend konnte ich dann das OG für den Putzer frei geben.

Birgit übernahm neben der Rolle des Motivationscoaches die Isolierung des Kamins mit Steinwolle. Darüber hinaus räumte sie wieder einmal die Baustelle auf und machte noch ein paar kleinere Ergänzungsarbeiten beim Trockenbau.

Erfreulicherweise bekamen wir auch noch überaschende Unterstützung von Andi und Katja. In diesem Fall hatte das grausige, nebelige, kalte und feuchte Wetter auch den Vorteil, dass die Beiden nicht eine schöne Wanderung machen konnten, sondern uns Gesellschaft leisten wollten und uns auch noch helfend unter die Arme griffen. Mehr noch, Katja sorgte für kulinarische Unterstützung, indem sie selbst gemachten Kuchen für den Kaffee mitbrachte. Super Idee, herzlichen Dank – perfekte Motivation.

Katja half Birgit beim Isolieren, stopfte alle Unterputzdosen mit Zeitungspapier aus (hier war mehr Zeit erforderlich als ich angenommen hätte) und entfernte noch teilweise die überstehende Feuchtigkeitssperren.
Andi half mir anfänglich noch bei den letzten Fensterbänken, kürzte und verstaute die Kabel der Reedkontakte in den Unterputzdosen und versuchte sich anschließend im Zuschmeißen, Spachteln und Netzen des großen Installationsschachtes im Technikraum. Abschließend durfte er dann auch einmal mit der heiß begehrten Schaumpistole spielen und schäumte mir den Schiebetüreinbaukasten  sowie die letzte übrig gebliebene Eisenzarge im Keller ein.

Schließlich ging um 20:00 Uhr ein toller Tag zu Ende, an dem wir mit super Hilfe viel geschafft haben. Bei uns machte sich langsam Erleichterung breit, da wir nun bereits wussten, dass sich bis zum Start des Putzers alles ausgehen müsste. Danke den tollen Helfern!

Heute war wieder richtig viel los auf der Baustelle. In Summe waren 6 Leute im Einsatz (mein Schwiegerpapa, mein Vati, Freund Andi, Engelbert, Birgit und ich). Schön das uns mehrere geholfen haben den Zeitplan einzuhalten. Alleine hätten wir sicher nicht alle Arbeiten bis zum Innenputzstart geschafft. Was haben wir heute alles geschafft?

Horst, Birgit und ich starteten gleich in der Früh (08:00 Uhr – es wird mittlerweile bereits viel später hell). Horst widmete sich gleich wieder dem Zuschmeißen von größeren Löchern in den Wänden.
Birgit machte wieder bei ihrem Trockenbau weiter und konnte im Laufe des Tages das Projekt Schachtverkleidung (EG Versorgungs- und Installationsschacht KG-Dach für Solar und Photovoltaik) abschließen. Gut gemacht und ich war froh, dass ich diese Arbeit nicht machen musste. Hier war ich nur zwischendurch bei den schwierigeren Arbeitsschritten, wo mehr Kraft gefordert war, als Hilfskraft tätig.

Gegen Mittag brachte uns Engelbert den  Schiebetüreinbaukasten, den ich über ihn günstiger beziehen konnte. Super Sache, so musste ich mich nicht einmal um den Transport kümmer. Engelbert hat wieder einmal alles vereinfacht – Danke!
Außerdem kam zu Mittag auch Andi hinzu, der heute die restlichen Alarmkontakte in den Fenstern einbaute. Dabei war er so schnell fertig, dass er auch noch Birgit beim Trockenbau helfen konnte.

Ich erledigte heute zuerst ein paar Vorbereitungsarbeiten für unseren Wäscheschacht (Stemmarbeiten durch die Wand) und kontrollierte bzw. besserte die Schaumfugen der Fenster aus. Zu Mittag kam dann unser Fensterverkäufer  (gesundheitlich etwas angeschlagen – Verkühlung mit Fieber), um die Fenster auf der Innenseite diffusionsdicht abzudichten. Denn nur wenn dieser Arbeitsschritt erledigt ist, kann ich morgen die Fensterbänke montieren, was wiederum unbedingt vor dem Innenputz geschehen muss. Schließlich soll in drei Tagen der Putzer loslegen können. Heute wurden krankheitsbedingt aber nur jeweils die unteren Anschlussfugen abgedichtet. Der Rest sollte übermorgen am Montag erfolgen (1 Tag vor Putzbeginn – spannend).

Am Nachmittag widmeten sich Horst und ich noch dem Einbau des Schiebetürkastens. Schließlich war heute der letzte Tag, an dem mir Horst zu Verfügung stand und er hatte ja schon genug Erfahrung beim Einbau der Kellertüren gesammelt. Ich war überzeugt, dass wir das auch schnell hinbekommen würden. Nun ja, ein zwei Meter großes, in sich etwas instabiles Konstrukt ist doch nicht so leicht zu montieren. Vor allem ist hier der genaue Abstand zum Meterriss noch wichtiger. Nach längerem hin und her, sowie ein paar kleinen unterschiedlichen Anschauungen, konnten wir dann doch noch einen erfolgreichen und exakten Einbau feiern.

Zu guter Letzt konnte mein Vati heute auch ein paar wichtige Einkaufsfahrten für uns erledigen, damit uns am Sonntag nicht das Arbeitsmaterial ausgeht. Ich hätte nämlich fast übersehen, dass wir keinen Thermomörtel mehr haben und da sind noch einige Löcher zu stopfen. Jedenfalls wartet morgen ein großes Arbeitspaket auf  Birgit und mich.

Nach einem Tag Auszeit (Betriebsausflug) ging es heute gleich mit neuer Energie weiter. Horst und ich konnten im Laufe des Vormittags den Kamin inkl. Halterung und Abdeckung fertigstellen. Die Deckenauslässe passten fast perfekt übereinander. Und wieder fällt mir ein kleiner Stein von Herzen. Lediglich ein Abdichtungsproblem tat sich auf. Bis jetzt hat sich keiner den Kopf darüber zerbrochen, wie man einen 3-4 cm kleinen Spalt zwischen Kamin und Außenwand und somit auch zwischen Kamin und EG-Decke (Verbindung zwischen Wohnraum und Außenbereich – Dachterrasse) regendicht macht. Hier ist vor allem das Problem, dass der Spengler erst nach dem Außenputz seine Arbeit verrichten wird und das wiederum wird erst im Laufe des nächsten Jahres sein. Ein großes Fragezeichen tat sich bei mir auf, aber das wird wohl eine Aufgabe des Dachdeckers werden, dies einwandfrei zu lösen.

Leider musste ich heute auch eine sehr ärgerliche Entdeckung machen. Ein schwerer Montagefehler bei der Staubsaugeranlage wurde entdeckt. Seit zwei Tagen suche ich bereits ein fehlendes Sicherheitsknie. Diese werden gleich hinter der Saugdose montiert und sind im Radius kleiner als die üblichen 90° Bögen. Dadurch wird sichergestellt, dass alles, was durch diese Bögen geht, den Weg zum Staubsauger im Keller findet und durchkommt. Ich hatte 6 solche Sicherheitsknies für 6 Saugdosen bestellt. Es wurden alle geliefert und heute habe ich das fehlende gefunden. Es war bei der Wohnzimmerdose beim Übergang von der Wand in den Boden montiert und bereits verschweißt worden. D. h., ich musste die Wandzuleitung zur Dose teilweise rausreißen, sie war bereits perfekt montiert und eingeschäumt, den unteren Bogen in der Wand abschneiden und durch einen korrekten 90° Übergangsbogen ersetzten. Eine unnötige und fuzelige Angelegenheit, denn die eigentliche Dose war bereits so montiert, dass ich sie nicht mehr aus der Wand brachte (verschraubt und mit Blitzzement für immer und ewig mit der Mauer verbunden). Am Ende war der Fehler behoben, ich hatte die Finger voller Schaum und 1,5 Stunden waren wieder versch…. Was lernen wir daraus? Man soll eben nichts in Eile und zu später Stunde machen. Bier war übrigens keines im Spiel!

Ein weiterer wichtiger Punkt war heute das Abholen der Fensterbänke in Slowenien. Ein wenig besorgt war ich schon im Hinterkopf, denn am Mittwoch hatte ich noch die Maße für die Fensterbänke des Eckfensters und von Kathrins Zimmer per Mail und mit einer Skizze einfach nachgeschickt. Eine Antwort oder eine Bestätigung, dass die Fensterbänke fertig und abholbereit wären, bekam ich auch nie. Lediglich bei der Bestellung hatten wir eine Zusage erhalten, dass sie heute Nachmittag abholbereit sein würden.
Die Abholung nahm mir Engelbert ab. Er hatte für seinen Hänger sogar schon eine kleine Halterung gezimmert, damit wir die Fensterbänke auch sicher nach Hause bringen würden. Birgit fungierte als Navigationsgerät, da ich keine Zeit hatte mitzufahren. Ich war ja mit Horst beschäftigt, den Kamin fertig zu stellen. Schließlich gibt es ja noch eine Menge zu tun, bis der Innenputzer anfangen kann. Daher bin ich Engelbert auch sehr dankbar, dass er mir die 3-4 Stunden Fahrzeit abgenommen hat. Wertvolle Zeit, die ich dadurch gewonnen habe. Die Fensterbänke waren übrigens Tip Top gefertigt.

Abschließend widmete sich Birgit sogar noch dem Trockenbau und machte bei ihren Schachtverkleidungen mit den Gipskartonwänden weiter. Um 18:30 war dann Arbeitsende.

Horst an einsamer Front

Eigentlich hätte ich ja auch auf der Baustelle sein sollen, aber Dank Horst konnte ich am Betriebsausflug unseres Büros teilnehmen. Ich hatte zwar kleine Gewissensbisse, den kranken Schwiegerpapa alleine auf der Baustelle arbeiten zu lassen, aber auf der anderen Seite war eine eintägiger Pause auch gut für meine etwas belastete Baupsyche. Der zeitliche und terminliche Druck ist im Moment doch belastend und grenzwertig für mich, aber auch Birgit und Kathrin, der die fehlende Aufmerksamkeit mittlerweile auch anzumerken ist.

Horst hat sich einen ganzen Tag dem Zuschmeißen von Mauerlöchern und Installationsschlitzen gewidmet und viel geschafft. Riesen Dank für diesen Tag. Er war doppelt wertvoll.

Fenstermontage Tag 3

Was soll man zur Fenstermontage noch sagen – sehr zäh. Wer glaubt, dass sie heute fertig geworden wären, der irrt. Sie schafften es nicht einmal so weit, dass die Fenster für den Innenputz fertig montiert gewesen wären. So wurde ein 4. Termin für den 4.10. vereinbart, wo die Fenster innen abgedichtet werden, damit der Putzer am 5.10. beginnen kann. Zumindest waren am Ende des Tages alle Fenster eingeschäumt und eingerichtet. Seit heute müssen sie auch alles alleine machen, da mein Hilfskontingent verbraucht ist.

Zum Glück hat sich Horst schneller gesundheitlich erholt, als ich befürchtet habe. So kam er mir bereits heute zu Hilfe. Wir begannen heute gleich mit dem Einbau der letzten Kellertürzarge. Diese Aufgabe war Dank der Erfahrung von Horst schnell erledigt.

Außerdem bekam ich auch noch Unterstützung von Andi. Er hat sich bereit erklärt, mir die Fenster- und Türkontakte in die Holzfenster einzubohren und zu befestigen. Eine sehr heikle und genaue Arbeit war gefragt. Genau das Richtige für Andi. Er konnte heute mehr als die Hälfte erledigen und mir ebenfalls einen zeitaufwendigen Arbeitspunkt abnehmen.

Neben diesen Arbeiten konnte ich die letzte Staubsaugerdose fertigstellen, noch div. kleinere Stemmarbeiten für die Elektrik vornehmen und eben den Musteröffnungskontakt einbauen. In der Zwischenzeit konnte sich Horst wieder ein paar Löchern/Installationsschlitzen widemen und diese erfolgreich zum Verschwinden bringen.
Birgit hat sich wieder mit dem Trockenbau und den Schächten gewidmet – begleitet von staunenden Blicken der Fenstermonteure. Ja, solche Hilfe hätten sie wohl gerne. Aber auch der Anschauungsunterricht hat nicht geholfen. Sie wurden nicht schneller ;-)

Abschließend widmeten wir uns dem Kamin. Wir konnten ihn heute zwar in anbetracht der fortgeschrittenen Uhrzeit und der mittlerweile deutlich früher wahrnehmbaren Dämmerung (19:00 Uhr) nicht mehr  fertig stellen, aber wir kamen bis knapp unter die Decke des EG. Den Durchbruch der Terrassenabdeckung verschoben wir auf übermorgen.

Nachdem der Stress für mich etwas zunimmt, komme ich auch nicht mehr zum Aktualisieren des Blogs. Die Arbeitstage werden länger und mein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich – Verkühlung mit nahender Bronchitis. Einen Tag musste ich sogar pausieren. Außerdem muss auch meine zweite große Hilfe, Schwiegervater Horst, gesundheitlich seine Arbeitshilfe verschieben, wenn sie nicht überhaupt auch krankheitsbedingt ausfällt. Wir werden sehen, wie sich das noch entwickelt.

In den letzten drei Tagen widmete ich mich, so weit es ging, der Montage der Staubsaugerdosen in den Wänden. Kein schnelles Unterfangen, wie sich zeigte, da auch ich die Steuerleitung nicht einfach miteinputzen möchte, sondern über ein begleitendes Leerrohr später einziehen will. Dazu war ein Festkleben der Leerverrohrungen auf der Rückseite der Dosen mit Heißkleber notwendig. Eine äußerst funzelige Kleinarbeit. Bis eine Dose komplett sauber und fertig installiert war, vergingen so schnell einmal 1 1/2 Stunden. Zu viel. So war das nicht geplant. Jedenfalls habe ich bereits viel Zeit in diese Anlage investiert und fertig ist sie noch immer nicht.
Neben anderen Kleinigkeiten, die erledigt wurden, hat sich Birgit in hervorragender Weise dem Trockenbau angenommen. Das ist ja ein Bereich, um den ich eher einen Bogen mache. Ich bin absolut kein Freund dieses Leichtbaues. In keinster Weise, weder bei der Montage noch später beim Wohnen. Außerdem waren diese Schachtverkleidungen keine triviale Sache, da die U- und C-Profile auf Grund der Bodenleitungen nicht einfach ohne Improvisation und Tricksereien montiert werden konnten. Mit ein paar Tipps der Bauhotlein Gerald, konnte Birgit das fast in Alleinregie genial lösen und umsetzen! Meine Hochachtung. Aber nicht nur meine, die Bauherrin fällt seit Neuem immer öfter anderen Monteuren überraschend auf. Viele können nicht glauben, dass eine Frau/Bauherrin so viel und technisch so stark mithilft. Da gab es schon einige erstaunte und anerkennde Blicke von Monteuren und Vertretern, wenn sie Birgit mit der Schlagbohrmaschine auf der Stehleiter ein Loch in die Decke bohren sahen. Da bleibt man stehen und staunt…
Eine bessere Bauherrin konnte ich mir da wohl kaum für diese Projekt aussuchen :-) Zumal es zu zweit ja auch mehr Spass macht.

Ganz nebenbei fuhren wir in den letzten drei Tagen auch nach Slovenien, um unsere Fensterbänke dort produzieren zu lassen. Um diesen Preis bekommt man bei uns nicht einmal ein 08/15 Helopalbankerl und jetzt haben wir feinen 3cm Granit. Paßt übrigens hervorragend zum Fichtenholz.

Ein weiteres Highlight hätte das Aussuchen der Kacheln sein sollen. Dabei geht es um die entsprechende Farbwahl. Hier tat sich aber ein Problem auf. Wir sind von den bisherigen Rottönen nicht sofort zu 100% überzeugt. Leider fehlten genau die Musterkacheln von möglichen Farbnuancen. Diese müssen nun nachbestellt und eine Entscheidung auf später verschoben werden. Dabei wurde auch der Aufstellungszeitplan adaptiert. Jetzt soll der Ofen in 3 Schritten aufgebaut werden. Ofensockel ein paar Tage nach dem Innenputz, nach der Estrichschüttung sollte der schichtweise Aufbau des Kerns folgen, sodass wir mit dem Heizen beginnen können und nach Fertigstellung des Estriches sollten die Kachel folgen und der Rest verputzt werden. Ein guter Plan wie mir schien.

Zu guter Letzt, bei der Besprechung mit dem Fensterlieferanten, einigten wir uns auf eine Stockaufdoppelung zur Überbrückung der Kluft mit einer Innendämmung und Verkleidung aus gepreßter Steinwolle. Dies wäre laut Bauexperten die ideale Lösung, begleitet von einer entsprechenden Preisminderung des Fensterelementes.

Morgen soll es ja wieder mit der Montage weitergehen. Bin neugierig wie weit sie kommen werden.

Fenstermontage 2. Tag

Zur Erinnerung, ursprünglich hat es geheißen, zwei Tage und die Fenster sind montiert. Ich glaube das nicht! Entsprechend wurde ich heute auch nicht überrascht, als der Monteur alleine kam. Gut, dass es Samstag ist und ich auch Zeit und sonst ja nichts zu erledigen habe. Zum Glück haben mir auch heute wieder Andi und Robert aus der Patsche geholfen, denn zu zweit hätten wir heute bei den großen Fensterelementen keine Chance gehabt. Irgendwie hat man aber gemerkt, dass wir drei schneller greifen und anpacken wollten als der Fenstermonteur selbst, der noch dazu der Chef selbst war. So kann man auf Dauer keine erfolgreiche Firma betreiben.

Zusätzliche Unterstützung bekamen wir heute auch von Katja, die mit Birgit sich um die Abdichtung der Elektroleitungen im Keller im Bereich der hochgezogenen Flämmbahnen kümmerte. Darüber hinaus nahmen die beiden auch den Trockenausbau des WCs im Keller in Angriff.

Dank der großartigen rettenden Hilfe, konnten heute fast alle Fenster einmal provisorisch montiert werden. Speziell die großen Elemente hatten es vom Gewicht und vom Handling in sich. Dabei stellte sich auch heraus, dass das kleine Eckfenster im Büro für die Maueröffnung auf einer Seite um 6cm zu klein war. Schöne Misere. Eine Kluft von 7,5 cm ist für das Einschäumen und den Putzer zu viel! Außerdem hatte der Vertreter ja das Naturmaß genommen. Eindeutig ein Fehler des Verkäufers, hätte ich gemeint, aber ein neues Fenster würde mindestens 2-3 Wochen auf sich warten lassen. Da muss jetzt eine optimale Lösung gefunden werden. Bin neugierig, was wir machen werden.
Die zwei großen Windfangelemente im EG und OG waren aber auch heute noch nicht montiert. Von den großen Raffstores einmal ganz abgesehen, aber die sind sicher nicht meine Angelegenheit mehr. Im Vorfeld war eine Mithilfe von mir zwar für zwei Tage vereinbart und somit ist ab heute für mich sicher Schluss beim Fenstermontieren. Genau genommen stellte ich durch die großartige Mithilfe von Robert und Andi ja mehr Arbeitsleistung bauseits zu Verfügung. Auch das wird sich bei der abschließenden Abrechnung bemerkbar machen. Ganz ohne Folgen werde ich diese Montage nicht auf sich beruhen lassen.

Heute ist es Gewissheit, mein Vati hat sich gestern den 5. Mittelfußknochen (kleiner Zähe) im rechten Fuß gebrochen. D. h. eine Woche Liegegips und dann 5 Wochen Gehgips. Einer der größten Helfer fällt uns somit leider für lange Zeit aus – sehr schade, aber Kopf hoch, es hätte auch schlimmer ausgehen können. Zumindest brauchst du jetzt keinen Grund für einen Ruhetag ;-)

Fenstertechnisch wird es am Montag mit einer Besprechung bezüglich Eckfenster weitergehen. Der Rest sollte am Mittwoch fertig montiert werden! Wer‘s glaubt…

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