Der Rasen wird angelegt

Zeitlich sind wir jetzt leider ziemlich spät dran, aber leider lies das Wetter seit unserem ersten geplanten Anlauf keine Möglichkeit zu, es erneut zu probieren. Trotzdem versuchen wir, unter der Mithilfe meines Arbeitskollegen Ulf, unseren Öki, den Rasen doch noch anzulegen. Wettermäßig haben wir wieder einen schönen und warmen Tag erwischt. Rechen, Rasensamen, Streuwagen und Walze waren bereit und Ulf brachte die Fräse mit. Ulf wurde seinem Namen gerecht, denn er hat so ziemlich jedes Werkzeug und immer in einer exklusiven und hochwertigen Ausführung.

Ulf hat tatsächlich nur ca. 2 Stunden gebraucht und der ganze Garten war umgepflügt. Hätte ich mir nicht gedacht. Birgit und ich haben hinter ihm etwas gleichgerecht und ein paar Steine entfernt. Abschließend wollten wir noch den Samen mit dem Streuwagerl aufbringen. Hier stellte sich heraus, dass durch das Fräsen, der Boden extrem weich war und man beim Gehen sehr tief einsank. Es taten sich Zweifel auf, ob es klug war, gleich am selben Tag zu säen. Eigentlich wusste ich, dass man ein paar Tage warten sollte, aber das konnten wir leider nicht, denn für die nächsten Tage war feuchtes, regnerisches Wetter angesagt. Also mussten wir den Samen in die Erde bringen. Am Ende sah der Garten aber aus wie eine Mondlandschaft, voller Löcher und Vertiefungen vom Gehen. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Wir befürchteten, dass uns diese Vertiefungen bleiben würden. Daher nahm sich Birgit der Arbeit an, hinten nach noch einmal mit dem Rechen nachzuarbeiten und die Löcher wieder einigermaßen mit Gefühl auszugleichen und erneut mit der Walze den Boden zu festigen. Sie war damit die kommenden zwei Tage (in Summe 6,5 Stunden!) beschäftigt und anschließend ziemlich K.O., da dieses Einrechen und Walzen auf ihre zarten Oberarme ging. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Super Einsatz. Jetzt müssen wir nur mehr hoffen, dass auch noch eine warme und feuchte Wetterphase kommt und der Rasensamen austreibt.

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